Bei der mittlerweile achten Auflage der beliebten Kennedy-Trophy sicherten sich die WTW-Dartwarriors wieder einen stimmungsvollen Höhepunkt der Sommersaison. Eine Premiere gab es jedoch bei der Wahl des Austragungsortes. Aufgrund der hohen Waldbrandgefahr konnten die Pfeilesportler diesmal nicht wie gewohnt an ihren Lieblingsplatz im Weenzer Bruch ausweichen. Stattdessen verlegten die Darter den Freiluft-Wettbewerb kurzerhand in den Garten von Rudi Ruschmeier, was der geselligen und hervorragenden Atmosphäre aber keinerlei Abbruch tat.
Sportlich entwickelte sich das Turnier zu einer souveränen Demonstration von Robin Dickow-Wenzig, der von Beginn an keinen Zweifel an seinen Titelambitionen aufkommen ließ. Bereits in der ersten Vorrundenpartie setzte er sich mit 457 Punkten an die Spitze des Feldes, dicht gefolgt von Andre Winsmann sowie Andreas Langer (jeweils 449 Punkte) und Daniel Kirchner (442 Punkte). Auf den weiteren Plätzen folgten Hendrik Mast und Hartmuth Klingebiel mit je 435 Zählern vor Yannick Schauder (434), Rudi Ruschmeier (430), Guido Hohage (418) und Thomas Remmel (415). Auch in der zweiten Runde blieb Dickow-Wenzig das Maß aller Dinge und entschied den Durchgang mit 454 Punkten erneut für sich. Diesmal schob sich Yannick Schauder mit 441 Zählern auf den zweiten Rang, gefolgt von Hendrik Mast (437) und Hartmuth Klingebiel (436). Die Plätze fünf bis zehn belegten in diesem Durchgang Andreas Langer (423), Daniel Kirchner (417), Guido Hohage (413), Andre Winsmann (404), Thomas Remmel (403) und Rudi Ruschmeier (396).
In den anschließenden K.-o.-Runden setzte sich die Dominanz des späteren Siegers nahtlos fort. Im Viertelfinale ließ Robin Dickow-Wenzig seinem Kontrahenten Thomas Remmel beim 3:0-Erfolg keine Chance. In den weiteren Partien behauptete sich Hartmuth Klingebiel mit 3:1 gegen Andreas Langer, Andre Winsmann schlug Yannick Schauder mit 3:1 und Daniel Kirchner bezwang Hendrik Mast glatt mit 3:0. Im Halbfinale überzeugte Dickow-Wenzig erneut mit einem souveränen 3:0-Sieg über Hartmuth Klingebiel, während sich Andre Winsmann in einem packenden und eng umkämpften Match mit 3:2 knapp gegen Daniel Kirchner durchsetzen konnte. Das große Finale gestaltete sich schließlich zu einer deutlichen Angelegenheit. Mit einem klaren 4:1-Erfolg über Andre Winsmann krönte Robin Dickow-Wenzig seine herausragende Tagesleistung. Am Ende stand ein vollkommen verdienter Start-Ziel-Sieg für den neuen Champion der Kennedy-Trophy fest, der beide Vorrunden wie auch sämtliche K.-o.-Spiele für sich entscheiden konnte.